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Was bedeutet eigentlich #madeimländle?


Der Emmi und Max Heimvorteil 

Als ich mich im August 2020 dazu entschlossen habe, selbst Wollstoffe nach meinen Ideen und Vorstellungen produzieren zu lassen, war von Anfang an klar, dass ich mich erst einmal vor der eigenen Haustüre nach möglichen Produzenten umschauen werde. Wenn wir schon das Glück haben, dass wir hier #imländle ein Mekka an traditionellen, alteingesessenen Strickereien beheimaten, musste ich diesen Heimvorteil natürlich nutzen. 

Doch lasst uns mal von ganz am Anfang starten. 

Woher kommt die Rohwolle? 

Zunächst muss die Rohwolle für das Strickgarn versponnen werden. Diese beziehen wir aus Südamerika. Warum? Weil wir dort GOTS zertifizierte und mulesingfreie Merinowolle garantiert bekommen. Diese qualitativ hochwertige Rohwolle wird dann in Wolle bzw. Wolle Seide Garne versponnen und eingefärbt. 


Was passiert in der Strickerei und deren Nachbarschaft?

Nun werden die Garne - allesamt im Schlauch - in die entsprechenden Stoffarten verstrickt. Danach wird die gestrickte Schlauchware zum Nachbarn gebracht - dem Veredler. Dieser schneidet den Schlauch zunächst auf (außer die Bündchen - die bleiben natürlich am Stück), wäscht die Ware, damit etwaige Rückstände -beispielsweise das Öl der Strickmaschine - entfernt werden. Danach wird der Stoff gegrumpft. Das ist sozusagen ein technischer Kniff, um ein starkes Einlaufen beim Kunden später einzuschränken. Dabei wird die Ware auf einen Spannrahmen zum Trocknen genadelt. Das heißt der Stoff wird rechts und links in der Breite auf den Rahmen "gespießt" und so sehr gespannt, dass er die optimale Spannung erreicht, um danach, wenn er erneut gewaschen wird, nur noch möglichst wenig zu schrumpfen.
Bei entsprechend gesteuerter Hitze wird die Ware dann so getrocknet und möglichst faltenfrei aufgerollt.

Daraufhin läuft sie beim Veredler nochmals durch die Warenschau bevor sie wieder zurück zu Strickerei geliefert wird. Wieder im Hause wird nochmals die
Bei entsprechend gesteuerter Hitze wird die Ware dann so getrocknet und möglichst faltenfrei aufgerollt.


Daraufhin läuft sie beim Veredler nochmals durch die Warenschau bevor sie wieder zurück zu Strickerei geliefert wird. Wieder im Hause wird nochmals die
Qualität stichprobenartig getestet - außerdem werden die Werte wie Flächengewicht und Breite analysiert und es wird erneut ein kleineres Stück zur Waschprobe entnommen.

Und wenn dann schlussendlich alles passt - geht's auf nach Freiburg - zu uns ins
Lädelchen und von dort aus dann zu Euch nach Hause.